Am Abend des 5. März 2026 versammelte sich die Feuerwehr Axams zu einer großangelegten Zugsübung, um das koordinierte Vorgehen bei einem kombinierten Brand- und Rettungsszenario zu festigen. Unter der Leitung von Einsatzleiter LM Andreas Kleisner sowie der Aufsicht von Kommandant-Stellvertreter OBI Stefan Kirchebner rückten die Einsatzkräfte mit dem Kommandofahrzeug, beiden Tanklöschfahrzeugen sowie dem Kleinlöschfahrzeug zum Übungsobjekt aus. Die von OBM Matthias Kirchmair und OLM Heribert Nagl detailgetreu vorbereitete Übungslage forderte die Mannschaft bereits bei der Ankunft, da ein simulierter Garagenbrand nicht nur eine Person im Gebäude gefährdete, sondern bereits auf die angrenzende Böschung überzugreifen drohte.
Nach einer umfassenden Erkundung der Lage durch den Einsatzleiter startete die Besatzung des TLFA1 umgehend mit dem ersten Löschangriff. Ein Atemschutztrupp drang in die verrauchte Garage vor, lokalisierte die vermisste Person in kürzester Zeit und brachte diese sicher aus dem Gefahrenbereich. Zeitgleich positionierte sich das TLFA2, um eine weitere Brandausbreitung im Außenbereich zu verhindern. Die Mannschaft des zweiten Tanklöschfahrzeugs stellte zunächst den obligatorischen Reservetrupp für den Innenangriff und begann parallel dazu mit der Bekämpfung des Böschungsbrandes. Während dieser Arbeiten wurde eine zweite verletzte Person im steilen Gelände entdeckt, die zuvor eigenständig versucht hatte, die Flammen zu bändigen. In einer gemeinsamen Kraftanstrengung retteten die Kameraden von TLFA1 und TLFA2 die verunfallte Person mittels einer Schleifkorbtrage aus dem unwegsamen Gelände.
Das KLF übernahm währenddessen eine zentrale Rolle in der Löschwasserversorgung. Die Besatzung verlegte eine Zubringerleitung vom nächstgelegenen Hydranten zum TLFA1 und unterstützte zudem den Aufbau der Löschleitungen für das TLFA2, wodurch ein kontinuierlicher Wasserfluss für die umfassende Brandbekämpfung sichergestellt war.
Zum Abschluss der Übung fand eine detaillierte Nachbesprechung statt, bei der Einsatzleiter, Übungsbeobachter und die Übungsvorbereiter das Vorgehen analysierten.


















































