Gemeinschaftsübung des Abschnittes in Axams

Mit dem Einsatzstichwort „Brand Wald“ startete die Gemeinschaftsübung des Abschnittes Axams am Donnerstagabend, dem 17.09.2026. Laut Übungsszenario breitete sich ein Feuer im Waldbereich zwischen dem Ortsteil Omes und Kematen aus. Der Fokus lag dieses Mal ganz auf der Logistik der Löschwasserförderung. Während die direkte Brandbekämpfung vom TLFA 2 Axams und dem TLFA Mutters durchgeführt wurde, stand die Sicherung einer ausreichenden Wasserversorgung über lange Wegstrecken im Mittelpunkt der Übung.

Zwei Relaisleitungen für den Löscherfolg

Unter der Gesamtleitung von Einsatzleiter KDTSTV OBI Stefan Kirchebner koordinierten die beiden Zugskommandanten OBM Matthias Kirchmair und BM Michael Fast den parallelen Aufbau zweier Relaisleitungen:

Relaisleitung 1 (Omes): Beim Gerätehaus Omes saugte das KLF Axams am bestehenden Bassin an. Die Schlauchleitung wurde mithilfe des LAST Axams mit zur Kreuzung Kirstenleiten verlegt, wo das LFAB Grinzens Position bezogen hatte.

Relaisleitung 2 (Axamer Bach): Gleichzeitig startete die zweite Leitung am Axamer Bach. Hier saugte das KLFA Birgitz an. Die Zubringerleitung wurde gemeinschaftlich vom KLF Götzens, LF Natters und dem LAST Axams erreichtet und führte ebenfalls zur Kreuzung Kristenleiten.

Perfekt abgestimmte Pumpenleistung

Am Knotenpunkt beim LFAB Grinzens wurden beide Leitungen erfolgreich zusammengeführt. Mithilfe der Pumpe des BLF Kreith, welche auf halbem Weg zwischen Einsatzstelle und LFAB Grinzens stand, konnte der entscheidende Höhenunterschied bis zum endgültigen Einsatzort hinter dem Waldspielplatz überwunden werden. Die Maschinisten an den Tragkraftspritzen mussten sich perfekt abstimmen, um einen kontinuierlichen Wasserfluss bei gleichbleibendem Druck zu garantieren. Dank dieser hervorragenden Zusammenarbeit traf bereits kurz nach Übungsbeginn das erste Löschwasser am Einsatzort ein.

Positives Fazit

Die anspruchsvolle Übung wurde von Abschnittskommandant AK ABI Andreas Mair, dem Axamer Bürgermeister Thomas Suitner sowie zahlreichen Funktionären der Abschnittsfeuerwehren gespannt und aufmerksam verfolgt.